Jeder Hund kann lernen und das machen die allermeisten sogar sehr gern. Natürlich ist es mit einem Welpen einfacher. Aber auch ältere Hunde sind in der Lage, zu lernen und freuen sich riesig, wenn sie für eine gelungene Übung gelobt werden.


Gruppentraining  bzw. Junghundetraining:

Die Eingliederung in die Gruppe gestaltet sich schwierig

Der Hund soll den Umgang mit Artgenossen lernen

Der Hund soll unter Ablenkung die erlernten Signale ausführen

Der Hund soll auch in Spielsituationen abrufbar sein

(maximal 5 Gespanne zu den Trainingszeiten)

 

 

Einzeltraining:

Der Hund ist nicht sozialverträglich mit Menschen

Der Hund ist nicht sozialverträglich mit Artgenossen

Der Hund hört nicht auf Rückruf

Der Hund reagiert nicht auf Signale wie Sitz, Bleib, Platz etc.

Der Hund jagd sehr gern allem hinterher, was sich bewegt

Der Hund läuft schlecht oder gar nicht an der Leine ...


Welpenkurs:

Umweltgewöhnung, genannt Sozialisierung, beginnt beim Züchter. Jedoch gibt es große Unterschiede und Qualitäten, was die Aufzuchtszeit betrifft. Deshalb ist der Welpenkurs meiner Ansicht nach der wichtigste für Hundebesitzer und für den Trainer anspruchsvollste überhaupt. Denn hier lernt vor allem der Hundebesitzer den richtigen Umgang mit seinem Vierbeiner. Die Sozialisierung/Gewöhnung an Umweltreize stellt zudem einen wichtigsten Baustein in der Hundeerziehung dar. Oftmals sind viele Hundebesitzer nach dem Einzug ihres Welpens unsicher und benötigen anhand von praktischen Beispielen Hilfestellung. Im Welpenkurs ist das Lernpensum deshalb vor allem für die Menschen am größten.