Die nächsten Kurse finden erst wieder ab dem 08.09.2018 statt. Bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an. Ich freu mich auf Sie!


 

Jeder Hund kann lernen und das machen die allermeisten sogar sehr gern. Natürlich ist es mit einem Welpen einfacher. Aber auch ältere Hunde sind in der Lage, zu lernen und freuen sich riesig, wenn sie für eine gelungene Übung gelobt werden.

 

Unsere Kurse finden auf verschiedenen Plätzen statt, da der Hund immer nur ortsgebunden lernt. Das heißt, dass Erlernte darf nicht nur auf einem Platz funktionieren, sondern sollte überall abrufbar sein. So gibt es ein Trainingsgelände in Marienthal West, hinter dem Getränke Bilgro an der Werdauer Straße 162 und einen weiteren Trainingsplatz können wir in Werdau An der Sportschule anbieten. Dieser bietet eine sehr große eingezäunte Grünfläche, die wir für das Gruppentraining nutzen bzw. für Problemhunde, die zum Beispiel auch sehr stark vokalisieren oder Aggressionsverhalten zeigen.

 

Neben dem sozialen Lernen werden wir dem formalen Lernen viel Aufmerksamkeit widmen. Das heißt, dass wir gemeinsam in kleinen Schritten an der Erziehung des Hundes arbeiten. Sie bekommen zum Beispiel gezeigt, wie Sie mit Ihrem Hund richtig spielen. Sie bekommen detailliert erklärt, wie Sie es schaffen, dass der Hund nur noch Augen für seine Bezugsperson hat. Es werden alle wichtigen Fragen zur Stubenreinheit erläutert und wie es der Hund schafft, allein zu bleiben. Weiterhin werden Beschäftigungsmöglichkeiten gezeigt und was es mit dem formalen Lernen auf sich hat. Dies beinhaltet zum Beispiel das kleinschrittige Einüben von Signalen wie Sitz, Platz, Bleib, Weiter, Hier, Aus, Fuß und so weiter. Warum ist ein Auflösungssignal so wichtig? Wir unterhalten uns darüber, wie Sie bemerken, wann Ihr Hund überfordert ist und was er für Beschwichtigungssignale zeigt. Was sind Übersprungshandlungen? Wie erklärt man seinen Hund, dass er fremde Menschen nicht anspringen darf und wie erkennt man, dass er noch friedlich mit anderen Hunden spielt. Wie verhält sich das mit der Beißhemmung und wie bekommt man den Hund dazu, dass er sich ruhig verhält und so weiter... Es gibt sehr viele Themen, die in den Hundehalter beschäftigen und die nicht nur im Rahmen des Welpenkurses behandelt werden.

 

 

Trainingsangebote

Auffrischungskurs für jedes Alter

Dieses Training richtet sich an alle Hundehalter mit Hunden, die bereits über einen guten Grundgehorsam verfügen und diesen lediglich unter Ablenkung festigen möchten.

 

 

Einzeltraining für Welpen, Junghunde und erwachsene Hunde

Das Einzeltraining wird von den Hundehaltern sehr gern wahrgenommen. Denn hier habe ich die Möglichkeit, mich voll und ganz auf den Halter und seinen Hund zu konzentrieren. Die Problematik, die dahintersteht, kann komplett unterschiedlich sein. Jagd der Hund vielleicht oder verträgt er sich nicht mit Artgenossen, verteidigt er irgendeine Ressource etc.  Manchmal wünschen die Hundehalter aber auch ein Einzeltraining, um beispielsweise Handlungsempfehlungen zu bekommen im Umgang mit dem Welpen, Junghund oder erwachsenen Hund, was zunächst ohne Außenreize bzw. Ablenkung erfolgen soll.

 


Hausbesuch

Viele Hundehalter wünschen sich einen Hausbesuch, weil ihr Hund vielleicht schon innerhalb des eigenen Wohnbereiches Probleme bereitet. Manchmal ist ein Hausbesuch auch deshalb anzuraten, weil viel, was Drinnen passiert, etwas damit zu tun hat, was Draußen passiert. Werden innerhalb der häuslichen Gemeinschaft Regeln aufgestellt, die der Hund einzuhalten hat, gilt das auch für den Außenbereich . Wie das funktioniert, bekommt der Hundehalter detailliert erläutert und anhand von Übungen (Deckentraining etc.) gezeigt.

Welpenkurs (11. Woche bis 20. Woche)

Behutsame Umweltgewöhnung, genannt Sozialisierung bzw. Habituation, beginnt beim Züchter. Jedoch gibt es große Unterschiede und Qualitäten, was die Aufzuchtszeit betrifft. Deshalb ist der Welpenkurs meiner Ansicht nach der wichtigste Kurs für frischgebackene Hundebesitzer und für den Trainer anspruchsvollste überhaupt. Denn hier lernt vor allem der Hundebesitzer, wie er seinen jungen Hund auf die verschiedensten Umweltreize vorbereiten muss, damit der Hund diesen neutral und ohne Angst begegnen kann. Die Sozialisierung/Gewöhnung an akustische und optische Reize stellt daher einen wichtigsten Baustein im Hundeleben dar.

 

Im Welpenkurs wird streng darauf geachtet, dass kein Welpe durch Reizüberflutung überfordert wird.  Es gibt kein striktes Gruppentraining, wo Kommandos abverlangt werden, die der Welpe noch gar nicht in der Lage ist zu leisten. Deshalb werden die wichtigen Signale wie zum Beispiel "Sitz", "Platz", "Bleib", "Warte" freundlich und in klitzekleinen Schritten so eintrainiert, dass keine Überforderung stattfindet. Es werden die ersten Grundschritte hinsichtlich der Leinenführigkeit und natürlich der Rückruf des Hundes Thema sein sowie ein vernünftiges Abbruchsignal. Spieleinheiten werden immer sehr kurz gehalten, weil auch hier nicht die Quantität, sondern Qualität eine Rolle spielt. 

 

Die danach folgenden

 

Juniorkurs 1 und Juniorkurs 2 (ab 5. Monat bis 12 Monate):

Diese bauen auf dem Welpenkurs auf, können aber auch sehr gern von "Quereinsteigern" genutzt werden. Dort wird das Gelernte verfestigt und die Örtlichkeiten immer wieder gewechselt. So dass die Hunde lernen, die erlernten Signale an verschiedenen Orten auszuführen.