Für das Training mit den Hunden stehen zwei eingezäunte Flächen mit ausreichenden Parkplätzen zur Verfügung.

 

Trainingsort Werdau

 

Diese eingefriedete Grünfläche ist ruhig gelegen und befindet sich in 08412 Werdau, An der Sportschule 1

 

 

 

Trainingsort Zwickau-Marienthal

 

Diese Fläche bietet Asphaltbelag und eine kleine grüne Wiese. Sie befindet sich mitten in einem Gewerbegebiet, wo wir die Möglichkeit haben, Trainingssequenzen mit verschiedenen Außenreizen, auch außerhalb des Trainingsgeländes, anzubieten. Dieses Gelände befindet sich in der Werdauer Straße 162, 08060 Zwickau.

 

Unsere Kurse finden hauptsächlich auf den beiden o. a. Plätzen statt. Da aber der Hund immer ortsgebunden lernt, sind wir aber auch bemüht, an verschiedenen Orten (Wald, Wasser, Feld) zu trainieren.

 

Die Kurse und auch Einzeltrainings beinhalten neben dem sozialen Lernen das Einüben von Signalen wie Sitz, Platz, Bleib, Weiter, Hier, Aus, Fuß etc. Warum ist ein Auflösungssignal so wichtig? Wir unterhalten uns darüber, wie Sie bemerken, wann Ihr Hund überfordert ist und was er für Beschwichtigungssignale zeigt. Was sind Übersprungshandlungen? Wie erklärt man seinen Hund, dass er fremde Menschen nicht anspringen darf und wie erkennt man, dass er noch friedlich mit anderen Hunden spielt. Wie verhält sich das mit der Beißhemmung und wie bekommt man den Hund dazu, dass er sich ruhig verhält und so weiter... Es gibt sehr viele Themen, die in den Hundehalter beschäftigen.

 

 

Trainingsangebote

Einzeltraining für Welpen, Junghunde und erwachsene Hunde, "Problem"-Hunde

Das Einzeltraining wird von den Hundehaltern sehr gern wahrgenommen. Denn hier habe ich die Möglichkeit, mich voll und ganz auf den Halter und seinen Hund zu konzentrieren. Die Problematik, die dahintersteht, kann komplett unterschiedlich sein. Jagd der Hund vielleicht oder verträgt er sich nicht mit Artgenossen, verteidigt er irgendeine Ressource etc.  Manchmal wünschen die Hundehalter aber auch ein Einzeltraining, um beispielsweise Handlungsempfehlungen zu bekommen im Umgang mit dem Welpen, Junghund oder erwachsenen Hund, was zunächst ohne Außenreize bzw. Ablenkung erfolgen sollte.

 

 


Hausbesuch

Viele Hundehalter wünschen sich einen Hausbesuch, weil ihr Hund vielleicht schon innerhalb des eigenen Wohnbereiches Probleme bereitet. Bei einem ersten Besuch kann man oft schon erkennen, wo die Schwachstellen liegen. Das kann beispielsweise auch schon allein damit zu tun haben, wo der Hund seine Liegestätte hat oder ob er überhaupt im näheren Einwirkungsbereich des Menschen Regeln umsetzt oder sie einfach ignoriert. Ein Hausbesuch ist tatsächlich sehr oft hilfreich, zumal sich die gegebenen Ratschläge auch auf draußen anwenden lassen.

Welpenkurs

Behutsame Umweltgewöhnung, genannt Sozialisierung bzw. Habituation, beginnt beim Züchter. Jedoch gibt es große Unterschiede und Qualitäten, was die Aufzuchtszeit betrifft. Deshalb ist der Welpenkurs meiner Ansicht nach der wichtigste Kurs für frischgebackene Hundebesitzer und für den Trainer anspruchsvollste überhaupt. Denn hier lernt vor allem der Hundebesitzer, wie er seinen jungen Hund auf die verschiedensten Umweltreize vorbereiten muss, damit der Hund diesen neutral und ohne Angst begegnen kann. Die Sozialisierung/Gewöhnung an akustische und optische Reize stellt daher einen wichtigsten Baustein im Hundeleben dar.

 

Im Welpenkurs wird streng darauf geachtet, dass kein Welpe durch Reizüberflutung überfordert wird.  Es gibt kein striktes Gruppentraining, wo Kommandos abverlangt werden, die der Welpe noch gar nicht in der Lage ist zu leisten. Deshalb werden die wichtigen Signale wie zum Beispiel "Sitz", "Platz", "Bleib", "Warte" freundlich und in klitzekleinen Schritten so eintrainiert, dass keine Überforderung stattfindet. Es werden die ersten Grundschritte hinsichtlich der Leinenführigkeit und natürlich der Rückruf des Hundes Thema sein sowie ein vernünftiges Abbruchsignal.

 

Sozialspielstunde á 60 Minuten (findet im Rahmen des Welpenkurses statt)

Wann hört das Spiel auf und wann setzt Mobbing ein? Wird mit vertrauten Spielpartnern inniger und wilder gespielt? Warum wird bei einem Spiel so extrem emotional interagiert mit übertriebenem Gesichtsausdruck und wechselseitigem Ansehen zwischen Hund und Mensch? Warum herrschen beim Spiel in größeren Gruppen meistens Renn- und Kampspiele nur zweier Hunde? Die reine Spielstunde setzt nicht auf Gehorsam, wobei auch beim freien Spiel ein ständiges Lernen stattfindet. So wirkt das Spielen entwicklungsfördernd im sozialen und kognitiven Bereich und dient der Kommunikation und Kontrolle eigener Aggression und Entwicklung von Beziehungen  (Dr. Feddersen-Petersen).

  

Wir unterscheiden dabei das Spielen gemeinsam mit dem Menschen und  das Spielen der Hunde untereinander. Spielen verbindet! Spielen schafft eine gute Stimmung und lockere Atmosphäre. Was lernt der Hund außerdem?

 

Das der Mensch Grenzen setzen kann und den Hundekontakt reguliert. Der Sozialpartner Mensch greift beschützend ein bzw. es darf der Hund immer wieder in den schützenden Hafen zurück. Der Welpe lernt, dass er nicht unkontrolliert zu anderen rennen kann.  Im Zusammenhang mit der Spielstunde wird der Rückruf zum Menschen immer wieder eingeübt.

 

 

Juniorkurs

bauen auf dem Welpenkurs auf, können aber auch sehr gern von "Quereinsteigern" genutzt werden. Dort wird das Gelernte verfestigt und die Örtlichkeiten immer wieder gewechselt. So dass die Hunde lernen, die auftrainierten Signale an verschiedenen Orten auszuführen.

 

Auffrischungstraining (jedes Alter)

Das Training wird gern von Hundehaltern genutzt, um den Hunden zum Beispiel im Rahmen eines Gruppentrainings das einst Gelernte wieder ins Gedächtnis zu rufen. Manchmal benötigen Hundehalter aber auch einfach wieder neue Impulse, damit es draußen im Zusammenhang mit Hundebegegnungen keine größeren Probleme gibt.

 

 

Freilauftraining

Ich kenne keinen Hundebesitzer der sich nicht wünscht, mit seinem Hund auch ohne Leine spazierengehen zu können. Damit das funktioniert, muss das Verhältnis zum Vierbeiner von Vertrauen und Zuneigung geprägt sein. Dazu ist auch ein gutes Fundament an Grunderziehung notwendig. Es geht aber nicht allein um den Gehorsam, sondern um ein gegenseitiges Lernen, die Sprache des anderen zu verstehen.

 

Bevor wie das Erlernte auf den normalen Spazierwegen, im Wald oder auch in der Stadt anwenden, trainieren wir auf einem eingezäunten Gelände. Denn Rücksichtnahme auf andere Menschen sollte dem Hundebesitzer sehr wichtig sein. Nicht jeder findet freilaufende Hunde super und die Gründe dafür, können sehr vielfältig sein.

 

Ein Hund in Freiheit ist nicht nur für ihn selbst eine wunderbare Situation, sondern auch für seinen Menschen. Die gemeinsame Freude über die ungezwungenen Ausflüge in der Natur lassen Hund und Mensch noch fester zusammenwachsen.