Hundeschule AnnyDog Zwickau

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Mit dem Hund auf einer Ebene kommunizieren, die er versteht. Entdecken Sie neue Seiten an sich und an Ihrem Hund und werden Sie zu einem unschlagbaren Team. Ich zeige Ihnen, wie Sie Führung übernehmen, wie Ihr Hund vernünftig an der Leine läuft und das alleine bleiben bald kein Thema mehr ist. 

 

Ich heiße Beatrice Lehmann, bin 1968 geboren und biete als zertifizierte Hundetrainerin für alle Hunde vom Welpen bis hin zum erwachsenen Vierbeiner Training an. Meiner ersten Labrador-Retriever-Hündin "Anny" habe ich den Namen meiner Hundeschule gewidmet. Sie begleitete mich 15 Jahre und legte somit den Grundstein für ein wunderbares Hobby. Meine Erfahrungen im Umgang mit Hunden erlangte ich auf Workshops, Vorträgen anerkannter Kynologen, durch meine züchterischen Erfahrungen, aktuell im Studium zur Tierpsychologin und nicht zuletzt durch die Arbeit mit meinen eigenen Hunden seit mehr als zwei Jahrzehnten. Ich bin zur Überzeugung gekommen, dass sich der Hund seinem Menschen viel intensiver anschließt, wenn der Vierbeiner durch souveräne Führung des Menschen den Weg gewiesen bekommt. Dabei sind ein friedvoller, ruhiger Umgang mit den Hunden sowie eine natürliche liebevolle Autorität des Menschen gegenüber seines Schützlings unumgänglich. Sehr häufig wird der Hund arg vermenschlicht und in den Mittelpunkt des Familienalltags gestellt: Was für ein Drama für den Hund! Völlig überfordert und gestresst glaubt er, Entscheidungen treffen zu müssen, die dazu führen, dass der Mensch genervt ist. Somit entstehen Missverständnisse in der Mensch-Hund-Beziehung und die ersten Verhaltensprobleme seitens des Hundes stellen sich ein. Das muss nicht sein! Ich zeige Ihnen, was Ihr Hund so dringend braucht. Wichtig zu wissen ist, dass es bei AnnyDog nicht nur die EINE ultimative Methode gibt. Jeder Hund ist anders genau wie wir Menschen und so schauen wir immer, mit welcher Methode wir die Menschen und ihre Hunde am besten erreichen können.

 

Was ich noch sagen möchte: Wenn ich an meine ersten Hunde denke, erinnere ich mich zwangläufig an die vielen verschiedenen Besuche von Hundeschulen, Trainer und Seminare in den Jahren 1999 bis 2005. Mit meinen ersten beiden Labradorhündinnen hatte ich wohl großes Glück, galten sie doch als äußerst leichtführig und größere Probleme hatte ich tatsächlich nicht. So absolvierte ich durchaus erfolgreich einige Prüfungen, leichte und auch anspruchsvolle, wie die Bringleistungsprüfung, was eine jagdliche darstellt. Ich galt nun in der Nachbarschaft und der näheren Umgebung als hundeerfahren und die Menschen holten sich bei mir Hilfe. Ich hatte große Freude daran, meine Erfahrungen weiterzugeben und zog immer mit Leckerchen gefüllten Beutel und einer Dummytasche los. Es gehörte zu meinem Alltag. Nun gab es den Tag X, als alles anders wurde. Ein Rüde aus eigener Zucht sollte bei uns bleiben, weil er sich bei der anderen Familie als „verhaltensauffällig“ erwies und man mit ihm überhaupt nicht zurechtgekommen sei. Der junge Hund sollte also bei uns bleiben, da mein Mann einer Weitervermittlung nicht zustimmte. Vielleicht hatte der junge Rüde einen ungünstigen Start, vielleicht war er etwas nervöser, vielleicht war ich aber auch erfolgsorientierter und wollte nichts dem Zufall überlassen. Aber, er war einfach anders als all meine anderen Hunde vorher! Nun sollte mein neuer Kamerad bei gutem Verhalten ebenfalls in den Genuss vieler Leckerchen kommen, war es doch bei all den anderen Hunden auch gelungen, ein nettes Verhalten zu formen. Da hatte ich aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Er akzeptierte die von mir gesetzten Grenzen einfach nicht, Leckerchen nahm er, klar, er ist ein Labrador. Jedoch war ihm das selbständige Erkunden der Umwelt viel wichtiger. Zwar zog er nicht an der Leine, aber er jagte, wenn er die Gelegenheit dazu hatte und er zeigte sich gegenüber Artgenossen aggressiv. Es sollten fast zwei Jahre vergehen, bis ich die Lösung hatte. Nun war ich schon 20 Jahre mit so vielen Methoden der Hundeerziehung vertraut, hatte einige Erfolge zu verzeichnen und bei meinem eigenen Hund blieb der Erfolg aus. Es war, als würde sich die Welt nur um das eine Thema drehen. Dabei ist es so einfach, wirklich so einfach! Meine eingeschliffenen Gewohnheiten musste ich wohl über Bord werfen und mir eingestehen, dass ich immer nur an den Symptomen gearbeitet habe, aber nie an der Ursache. Die Lösung war, dass ich die Führung übernehmen musste, damit mein Hund mir auch folgen will. Was mich dieser Hund lehrte, war, dass ich mein Verhalten verändern musste, damit er sich ändern kann. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, auch Niederlagen zu haben, um daraus Lösungen zu entwickeln und andere Wege einschlagen zu können. Ich besuchte zwei Trainerkollegen, die auf Führung und Kommunikation setzten. Danach packte ich die dicke Tasche mit den Leckerchen weg, befasste mich intensiv mit der Körpersprache der Hunde und ganz wichtig, ich machte mir Gedanken, was für Hunde wirklich existentiell ist. Futter ganz klar, aber eine Sache steht definitiv noch viel höher im Kurs, und dass ist ihre Sicherheit. Ich will nicht in das andere Extrem fallen und meine Hunde nun gar nicht mehr belohnen, das liegt mir auch fern. Aber nun hat sich die Priorität verschoben, zuerst und das ist ein MUSS, hat der Mensch die Pflicht, für Sicherheit zu sorgen und wenn meine Hunde sich auf mich verlassen können, dann ist ein Keks zu gegebener Zeit doch viel mehr wert. Heute bin ich sehr stolz auf meinen Rüden, er hat den Wesenstest bestanden, bei der Formwertprüfung bescheinigte man ihm nicht nur ein vorzügliches Aussehen, sondern auch ein ausgeglichenes liebevolles Wesen, was mich besonders freut.

 

Ich bin Züchterin von Labrador-Retrievern im FCI/VDH/DRC und habe seit 2017 die Erlaubnis, nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz Hunde für Dritte auszubilden oder Hunde durch den Tierhalter anzuleiten.