Willkommen bei AnnyDog

In AnnyDog findet sich der Name meiner ersten Labrador-Retriever-Hündin „Anny“ wieder, die mich 15 Jahre begleitete. Sie legte 1998 den Grundstein für ein wunderbares Hobby, was mich von dem Zeitpunkt an fasziniert hat und welches ich bis heute mit größter Hingabe und Leidenschaft ausübe. Ich liebe Hunde und kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Derzeit leben zwei Labrador-Retriever Hündinnen bei uns im Haus, eine davon ist Annys Urenkelin Elsa. Bis heute haben mich insgesamt sechs Hunde begleitet, die mir sehr viel über Zuneigung, Vertrauen und Respekt beigebracht haben. Das ich bei meiner ersten Hündin grobe Anfängerfehler gemacht habe, ist aus heutiger Sicht ein Dilemma. Nach Monaten falscher Erziehungsmethoden, die ich auf  Empfehlung einer Hundeschule anwandte, habe ich bemerkt, dass ich das so keinesfalls möchte. Kein Hund hatte es verdient, respektlos behandelt zu werden, wirklich keiner! Von nun an wollte ich einen ganz anderen Weg einschlagen, denn ich wollte Anny keinesfalls mit Zwang, Drill oder Kadavergehorsam erziehen. Es musste anders gehen und so begab ich mich zu einer holländischen Hundetrainerin, die mir komplett neue Impulse für den Umgang mit meinem Hund mitgab. Ich merkte schnell, dass ich mit leisen, sanften Tönen und einem ruhigem, liebevollen Umgang  viel mehr mit meinem Hund erreichte. Anny vertraute mir wieder und das Training war auf einmal so anders, so einfach. Anny hatte zwar ihre Unsicherheit aufgrund der groben anfänglichen Trainingsmethoden nie hundertprozentig verloren, dennoch bestanden wir beide einige Prüfungen, sogar die äußerst anspruchsvolle Bringleistungsprüfung mit Wild.

Anny war auch im Umgang mit anderen Hunden einfach ein Schatz. So konnte ich mich immer auf ihre Einschätzung verlassen, wenn uns Menschen besuchten, die Probleme mit ihren Hunden hatten, da sie mit einer ausgeprägten Souveränität und Gelassenheit anderen Hunden gegenüber auftrat.

 

Fortan habe ich viel über das wunderbare hochsoziale und intelligente Wesen Hund gelernt, indem ich viele Jahre sowohl meine eigenen Hunde als auch andere Hunde verschiedenster Rassen immer wieder im Umgang miteinander beobachtet habe, um mir ein Bild über die innerartliche Kommunikation zu machen. Ich besuche regelmäßig Seminare anerkannter Kynologen, um die neuesten Erkenntnisse in der Verhaltensforschung u. a. auch in meinen Trainingseinheiten mit einfließen zu lassen.

Tatsächlich haben sich in den letzten Jahren viele Dinge rund um die Erziehung des Hundes geändert. Mittlerweile gehen immer mehr Hundetrainer dazu über, ihre eigenen und die ihnen anvertrauten Hunde ausschließlich über positive Motivation als Verstärker zu trainieren und das aus gutem Grund.

So bin ich auch beispielsweise überzeugt davon, dass ein stures stundenlanges  "Fuß-Laufen" mit ständigem Blick zum Hundehalter genauso unnötig und absoluter Blödsinn ist, wie  jede Auflehnung des Hundes unter Strafe zu stellen. Ein lockeres Leinenlaufen ist für beide Seiten Mensch und Hund viel entspannter. 

 

Unsere domestizierten Familienhunde lieben die Gemeinschaft und ihre Familien. Sie benötigen Ansprache sowie eine ruhige und souveräne Führung, ohne Strafe und Bedrohungen durch den Menschen. Immer mehr Menschen kommen dahinter, dass ihre Hunde, wenn sie eine gewisse soziale Gemeinschaft gewohnt sind, sich gegenüber anderen Menschen, Artgenossen, Umweltreizen adäquater bzw. sozialer verhalten und eine viel engere Bindung zu ihrem Halter aufweisen, als beispielsweise Hunde, die ein trauriges Dasein im Zwinger fristen müssen.

So kann man im Wohnbereich viel mehr Einfluss auf die Erziehung des Hundes ausüben, so dass die Regeln des Zusammenlebens schneller erlernt werden. Außerdem wollen die meisten Hundehalter heutzutage ihre Vierbeiner fast überall mit hinnehmen können. Mit einem gut erzogenen Hund ist das auch kein Problem.

 

Grundsätzlich bin ich überzeugt davon, dass ein Hund, der mit Respekt, Geduld und Verständnis erzogen wird, sich nicht nur enger an seinem Sozialpartner Mensch bindet, sondern dass sich die gewünschten Lernerfolge auch nachhaltiger einstellen. Der wichtigste Aspekt dabei ist, dass die rassespezifischen Eigenheiten des Hundes berücksichtigt werden müssen: Denn jeder Hund ist anders und lernt dementsprechend unterschiedlich schnell.

 

Ich möchte den Weg zu einem erfolgreichen Mensch-Hund-Team gern mit Ihnen gemeinsam gehen. Als Grundlage dienen Motivation des Hundeführers und des Hundes. Denn beide sollen stolz auf das Erreichte sein, wenn durch einfaches, aber effektives Training in kleinsten Schritten Erfolge in der Erziehung erlangt werden.

 

Neben den jagdlichen und nichtjagdlichen Prüfungen, die ich mit Anny und Alison erlangte, haben alle bei mir lebenden Hunde einen vom Hundezuchtverein vorgegebenen Wesenstest bestanden, welcher auch die Schussfestigkeit beinhaltet.

 

 

 

Kontakt

Beatrice Lehmann
zertifizierte  Hundetrainerin im Nebenerwerb

nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f TierSchG


Telefon: 0375-59501709
Handy: 0151-57003035

E-Mail: bea.zwickau@t-online.de

www.annydog.de

 

Terminabsprachen erfolgen entweder telefonisch oder schriftlich. Bitte kontaktieren Sie mich... Ich freu mich auf Sie!