Stressoren

Grundsätzlich sollte der Hundehalter auf Stressanzeichen bei seinem Hund achten. Deutliche Anzeichen dafür sind zum Beispiel starkes Hecheln, Blinzeln, Speicheln, Zittern, Kratzen, ständiges Gähnen, langgezogene runde Mundwinkel, hängende, nach hinten geklappte Ohren, eine geduckte Körperhaltung, Kopf zur Seite legen, etc. Das bedeutet, dass der Hund sich in der augenblicklichen Situation unwohl fühlt. Dies passiert, wenn die Hunde von Umweltreizen überflutet werden oder wenn unklare Verhältnisse auf Beziehungsebene zwischen Mensch und Hund herrschen. Aber auch Kälte, Hitze, Hunger oder Krankheiten können stressauslösend sein. Stress kann aber auch dann ausgelöst werden, wenn der Hund entweder über- oder unterfordert ist. Gerade ein junger Hund, und das ist sehr wichtig, benötigt sehr viel Zeit, um die vielen Reize zu verarbeiten. Deshalb sollten gerade am Anfang die Spaziergänge sehr kurz gehalten werden. 

Wichtig ist, diese Stressoren zu erkennen, um eine vertrauensvolle Basis im Zusammenleben Mensch-Hund zu erlangen.