Wenn der Hund Angst vor Gewitter hat Die Angst kann bis hin zu Panikattacken führen, Anzeichen dafür sind starkes Hecheln, Sabbern, Zittern, starke Unruhe, Schwanz wird eingeklemmt und manche Hunde verstecken sich. Derart geräuschempfindliche Hunde reagieren meistens oft schon bei geringeren Geräuschen, wie Fön oder Staubsauger. Was hilft nicht? Bestrafen, Ignorieren, Wegschicken, aber auch verbales übertriebenes Trösten. Was hilft? Aufsuchen eines sicheren Ortes, Aufsuchen des Menschen mit Kontaktliegen, Ablenken, Anwesenheit vertrauter Personen, Kaustange, Fenster schließen und Jalousien zu machen, leise den Fernseher oder das Radio an. Aber es ist ununmägnlich, den Hund nach und nach an Geräusche zu gewöhnen. Mit Geräuschen unerfahrene Hunde sollten vor und während der Silvestertage immer an der Leine laufen. Niemals schimpfen, wenn der Hund vor Angst in die Wohnung strullt. Suche eine Lösestelle nah am Haus, gehe nicht zu weit weg spazieren, fange jetzt schon an, den Hund gute Erfahrungen machen zu lassen. Im Welpen- und auch Junghundekurs erzeugen wir unterschiedlich laute Geräuschkulissen, zunächst in stark abgeschwächter Form, um die Hunde an die Lautstärke - auch in Vorbereitung auf Silvester - zu gewöhnen. Der Mensch selbst sollte in solchen Situationen völlig belanglos wirken, so als gehöre das Geräusch schon immer zum Alltag dazu. Zu Hause kann eine Geräusche CD ab und an nebenbei mitlaufen, während man die üblichen Alltagstätigkeiten verrichtet. Der Hund gewöhnt sich an die akkustischen Reize und wird keine Probleme mehr damit haben, wenn am 31.12. oder auch schon Tage vorher die Raketen fliegen.